Schlagwort-Archive: nz diary 06

Nach Hause

Von Dubai aus haben wir eine 2er-Aussenreihe im kleinen Airbus.

Eng, müde und die Zeit will nicht vergehen, muß sie aber.

In München regnet es, Chris braust heran wie ein Sturmwind und verdient sich ein Burger King Mittagessen.

Dann geht es nach Hause.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Nach Hause

Heimreise

Wir sind beide nervös und schlafen schlecht.

Ich stehe um kurz vor sechs auf, um online bei Emirates einzuchecken, aber das Scheiß-Internet geht nicht. Also muß ich bis 08:30 warten, bis das Office aufmacht, um eine neue Pincard zu kaufen.

Da bleibt nur Spazierengehen.

Um 07:15 ist Gertrud dann auch auf und wir Frühstücken in der Gemeinschaftsküche. Als wir endlich einchecken können, gibt es nur noch die zugewiesenen Plätze 27 E,F (die inneren in der Mittelreihe), sonst nur Einzelplätze jeweils mit 2 Nachbarn. Für den Anschlußflug von Dubai nach München, gibt es dann allerdings eine Zweierreihe 17 A,B.

Toilette und Abwasser sind entleert; wir machen uns auf den Weg zur Apollo-Vermietstation in der Nähe des Flughafens. Die Fahrzeugabgabe ist in weniger als 10 Minuten erledigt und wir werden in unserem Van gleich zum Airport gefahren.

Um 10:15 sind wir da und stellen fest, dass wir ab 14:15 einchecken können. Ich bezahle gleich unsere Departure Fee von 50 NZ$ und jetzt heisst es, warten……

Wir essen zu Mittag und besorgen noch 2 T-Shirts (für Chris und Gertrud).

Einchecken und Gepäck problemlos. Mit uns fliegen bis Dubai die Under 19 – Rugby-Nationalmannschaften von Fiji und Tonga. Ein Riese (Funktionär??, Trainer??) sitzt neben mir, bekommt aber bis Brisbane einen anderen Platz, so dass es ganz annehmbar ist.

Gertrud hat einen klainen Chinamann mit „Zipperlein“ zum Nachbarn. Ab Singapore habe ich dann eine selten dumme Chinesin.

Die Zwischenlandungen sind nicht gerade erholsam (Sicherheitschecks), aber wenigstens kann man aufstehen und gehen und aufs Klo.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Heimreise

Den Tag verbummeln

Wir stehen um 08:00 auf. Die Österreicher kommen abwechselnd auf einen Ratsch vorbei. Christoph ruft an und erzählt ….

Wir schreiben ein bißchen was ins Blog (Gertrud als Hobbit), dann beschäftigen wir uns mit Lesen und dem Fotobuch.

Um 12:30 bei 27 Grad marschieren wir zu den regionalen „Auckland Botanic Gardens“. Schön, aber heiß und anstrengend. Bis 13:50 sind wir zurück und haben Hunger. Wir fahren zur Einkaufs-Mall und suchen uns unter den zahlreichen Möglichkeiten einen Chinesen aus, dem wir zwei Riesenportionen Nasi Goreng abkaufen. Hinterher gibt’s noch ein Eis.

Wir bummeln durch die Mall und fahren auf der Rückfahrt noch zum Tanken. Heute wäre ideales Foto-Wetter (Auckland Skyline), aber wir haben keinen Bock mehr. Also geht es ans Kaffeetrinken, Auto sauber machen und Teetrinken. Um 18:00 Uhr ist dann alles erledigt.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Den Tag verbummeln

Irrfahrten und Reisebekanntschaften

Heute pressiert gar nichts, also bleiben wir bis halb acht liegen.

Dann Frühstück und um neun beziehen wir unser Privat-Klo, das auch gleich gebührend eingeweiht wird. Ich kauf mir ein Internet-Ticket und kann auch gleich einer Österreicherin aus der Patsche helfen, die nicht in ihren GMX Account reinkommt.

Mittags gibt es ein fröhliches Resteessen (Hühnernudelsuppe mit Toast) und um 13:00 gehen wir auf die Odyssee zum One Tree Hill.

Wir kurven ohne Stadtplan kreuz und quer durch die Suburbs und sind plötzlich am Cornwall Park. Es stellt sich heraus, dass dieser genau auf dem gesuchten Hügel liegt, aber angeschrieben ist das nirgends. Wir gehen zu Fuß auf den Weg von gut 2 km Länge immer bergauf, um festzustellen, dass wir auch mit dem Auto hierher hätten fahren können.

Die Rundumsicht ist toll, aber leider zieht schon wieder eine Schlechtwetterfront auf, die auf dem Rückweg über uns abregnet. Pitschnass kommen wir zum Van zurück und suchen uns den Heimweg. Gegen 17:00 kommen wir, nachdem wir noch eingekauft haben, am Campingplatz an und sogar unser Platz ist frei.

Allerdings nerven die blöden Holländer, die ihren Plausch vor unserem Wohnzimmerfenster abhalten müssen. Die Österreicherin und ihr Mann kommen abwechselnd zu einem Schwätzchen vorbei, während wir Tee trinken.

Es geht ans Kumaraschälen, aber leider ist in der Küche keine Kochstelle frei. Es klappt aber doch noch mit dem Abendessen.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Irrfahrten und Reisebekanntschaften

Souvenirs und eigenes Klo

Wir müssen noch mal Wäsche waschen (die Geschirrtücher stinken), also lassen wir uns Zeit, da es sowieso nässelt.

Chris ruft an und erzählt, wie die Tigers die WildWings aus der Halle geschossen haben (7:0 oder 8:0).

Da der Campingplatz hier sehr beengt ist, wollen wir die restlichen drei Nächte auf dem südlichen, in Manukau, verbringen.

Das Wetter klart auf, es hört auf zu Regnen, also fahren wir erst mal in die City. Viele Yachten im Hafen, den Lord of the Rings Shop finden wir schließlich auch und kaufen ein Mini-Anduril für Christoph. Wir essen bei Subway und erklimmen den Sky Tower.

Das Wetter läßt wieder nach, es liegt Regen in der Luft, also orientieren wir uns wieder Richtung Parkplatz in der Gaunt Street. Vorher finden wir aber noch für Gertrud einen sehr schönen Angelhaken aus Jade und für mich ein T-Shirt und All Blacks Sticker.

Kaum im Auto, fängt es an zu Regnen, als ab nach Süden. Um 15:30 (km 27405) treffen wir am Top10 Park ein und buchen den vorletzten freien Platz: Site 44 mit eigenem Bad/Klo.

Da unsere Vorräte am Ende sind, fahren wir gleich zum Supermarkt, als wir zurückkommen, steht ein Camper auf unserer Site. Die Dame vom Empfang hat sich geirrt, der Typ fährt erst morgen ab. Da sie keinen Platz mehr hat, bietet sie an, eine Nacht umsonst ohne Strom bei den Cabins zu verbringen.

Wir hatten uns schon auf das eigene Bad gefreut, aber was soll’s. NZ$ 32,40 ist ne Menge Geld und es ist nur für eine Nacht.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Souvenirs und eigenes Klo

Regen, Regen und Regen!

Es regnet die ganze Nacht hindurch.

Wir stehen um sieben auf, duschen und frühstücken und telefonieren mit Chris (Kabinenfest) und sind um 08:05 reisefertig.

Der Regen ist eher noch stärker geworden, deshalb verzichten wir darauf, Cape Reinga zu besuchen. Wahrscheinlich könnte man eh nur hie und da ein Stückchen Nebel zwischen den Wolken erkennen.

Also auf zur Bay of Islands! Hier regnets, also weiter nach Whangarei, wo es leider regnet. Es ist erst Mittag, also tanken wir, gönnen uns ein DoubleWhopper Meal und fahren im Regen weiter nach Auckland, wo wir gegen 14:30 (km 27364) am Top10 Platz Auckland NorthShore (gibt es nicht mehr) ankommen.

Als wir einchecken, hat es gerade aufgehört zu regnen, aber als wir das Office verlassen, hat es uns wieder eingeholt. Also Abwarten, Tee trinken, email checken. Morgen soll es weiter regnen und erst ab Dienstag, Mittwoch wieder aufklaren.

Wir rufen noch mal Christoph an; er will jetzt mit „Darten“ anfangen.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Regen, Regen und Regen!

90 Meilen Sandstrand

Um 08:15 Uhr bei km 26696 von Matakohe ab. In Dargaville Tanken und Einkaufen. Weiter die Kauri Coast nordwärts in den Waipoua Forest.

Hier steht der älteste (größte?) Baum der südlichen Hemisphäre: ein Kauri namens Tane Mahuta, 51,5 Meter hoch und ca. 2000 Jahre alt.

In Omapere gibt es einen tollen Ausblick auf den Ort am Eingang zum Hokianga Harbour. Kurz vor Omanaia gibt es eine Autofähre, die uns den teils beschwerlichen Weg abkürzen könnte, aber wir müssten mindestens 50 Minuten warten. Also weiter bis Ohaeawai, wo wir wieder auf den altbekannten Highway 1 stoßen.

Von hier sind es noch knapp 90 km bis nach Waipapakauri am Ninety Mile Beach, wo wir um 14:50 Uhr unsere Site auf dem Top10 Platz (gibt es nicht mehr) beziehen.

Wir trinken Tee und wandern an den Beach, der kein Ende zu nehmen scheint. Hier liefern sich Motorboote Rennen mit 4WDs, nur 20 Meter nebeneinander. Der Sand ist ultrafein und es gibt viele schöne Muscheln.

Es war den ganzen Tag bedeckt mit einem starken Regenguss dazwischen. Jetzt fängt es wieder an zu nässeln, hoffentlich verdirbt uns das nicht das BBQ.

Doch, tut es. Gerade als wir anfangen wollen, fängt es an zu regnen. Also brät Gertrud die Steaks in der Pfanne und wir essen im Van.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 90 Meilen Sandstrand

Ein viereckiger Baum und gaaanz viele Autos

Um 08:20 (km 26368) geht es los. Wieder einmal in die falsche Richtung. Doch bemerken wir es bald und suchen uns den rechten Weg. Das Wetter ist trüb und regnerisch.

Die Westküste der Coromandel ist ruhiger, nicht so zerklüftet wie die Ostküste, die Straße kurvenreich, man kommt nicht sehr schnell weiter. Bei Tapu fahren wir ca. 9 km landeinwärts, um den „Square Tree“, einen fast viereckigen, 1200 Jahre alten und 41 m hohen Kauribaum zu besichtigen. Die Tapu-Coroglen-Road ist abenteuerlich, schmal, nur geschottert, Gertrud bekommt es schon fast mit der Angst…

Ebenso beschwerlich ist der Weg zum Baum selber: 175m steht auf dem Schild, aber da sind wohl Höhenmeter gemeint. Über 187 Stufen Waldweg muß man bezwingen, um das wirklich fast eckige Stück Holz aus der Nähe bewundern zu dürfen.

Ab Thames wird die Fahrt, weil Landschaft langweilig. Es geht jetzt zwar wesentlich flotter voran, aber die Zeit scheint stillzustehen. Durch Auckland geht es ca 40 km auf der Autobahn;

ich glaube soviele Autos gibt es auf der ganzen Südinsel nicht.

Gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass ein Drittel aller Neuseeländer in Auckland und seinen Suburbs lebt und die Nordinsel generell dichter besiedelt ist als die Südinsel.

An der Autobahnraststätte tanken wir und machen Mittag, dann geht es weiter durch ziemlich nichtssagende Landschaft auf dem Highway 1 bis Brynderwyn, wo wir nach Westen auf die 12er einschwenken. Der Top10 Campground in Matakohe (existiert nicht mehr) ist unser heutiges Ziel, das wir gegen 15:00 (km 26696) erreichen.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Ein viereckiger Baum und gaaanz viele Autos

Lamm in Pfefferminzsoße

Früh Aufstehen, an den Strand,

Welle macht mich nass.

Gertrud wäscht, ich mache Dump und kehre den Van aus (was nötig ist). Es nieselt leicht.

Gertrud ruft Chris an, der im Eishockey ist und um dreiviertel Zehn zurückruft: er ist ganz aufgeregt; die Tigers sind im Halbfinale. Ich sag ihm, er soll eine Liste machen bei www.lotrshop.co.nz und er ist noch begeisterter.

Um 10:00 (km 26131) kommen wir endlich weg Richtung Coromandel Peninsula. Die Strecke ist recht nett und leicht und schnell zu fahren, bis wir auf die Halbinsel selbst kommen. Dann wird’s anspruchsvoll: sowohl von der Landschaft, als auch von den Straßen her.

Hier ist wirklich alles beieinander, Hochwald, Regenwald, Sandstrand, Klippen, Berge, Serpentinen, versteckte Buchten undundund…

Um ca. 16:15 kommen wir nach einer wirklich aufregenden Fahrt am Top10 in Coromandel an (km 26368).

Mittlerweile fällt es schon etwas schwer, die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten: kaum hat man sich an etwas gewöhnt, kommt schon wieder Neues, Aufregendes.

Ich gönne mir ein Rumpsteak und Gertrud muss Lamm in Pfefferminzsoße essen, das arme Schwein (äh Lamm).

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Lamm in Pfefferminzsoße

In Hobbingen

Morgens scheint die Sonne, aber wir sind noch in Wolken. Um 08:30 Uhr geht es zunächst am Blue Lake hinunter zum Green Lake und Lake Tarawera.

Die Attraktionen hier kosten alle eine Stange Geld, also fahren wir in die City von Rotorua. Diese ist wirklich schön, besonders die Government Gardens, aber der immer wiederkehrende Gestank kann einem wirklich alles vergällen.

Mittags beschliessen wir, dass uns Rotorua nichts mehr bringt und machen uns auf den Weg nach Matamata (besser bekannt als Hobbiton). Schon unterwegs deutet sich an, dass hier irgendwo das echte Auenland sein muß.

Sattgrüne Hügellandschaft mit Bäumen und vielen Schafen und Kühen.

Um 14:30 machen wir die Hobbiton-Tour, die zwar 50 NZ$ pro Nase kostet, aber jeden Cent wert ist. Im Kleinbus, den J.R. steuert (Kiwi and Rugbyplayer) geht es ca 15 km raus auf die Alexander-Schaffarm. J.R. beschreibt die Schauplätze und Drehorte sehr plastisch und mit vielen Anekdoten gewürzt.

Die Tour ist einfach fantastisch, schon allein wegen der Landschaft, aber dann selbst unter dem Party-Tree zu sitzen, oder von Beutelsend aus über das Auenland zu schauen, kann so leicht nicht getoppt werden.

Um 17:00 sind wir zurück am Visitorcenter, wo wir die Küchenbekanntschaft aus Ohakune treffen (2 Sachsenpärchen), denen wir die Tour sehr ans Herz legen. Als Übernachtungsort haben wir uns Tauranga ausgesucht, in dessen Nähe wir gegen 18:30 Uhr (km 26131) im Papamoa Beach Top10 Park ankommen.

Veröffentlicht unter Tagebuch 06 | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für In Hobbingen