Het Amsterdamse Bos

Nicht gut geschlafen! Kein Wunder! Vor 7 Uhr auf. Hier ist großer Treff der Bauarbeiter. Lastwagen und Baumaschinen geben sich ein Stelldichein.
Wir frühstücken erst mal und suchen uns per Navi den nächsten Aldi. Ich hab vergessen, meine Telefonkarte aufzuladen.
Da unser präferierter Campingplatz Zeeburg in Amsterdam diese Woche ausgebucht ist, wollen wir auf „Vliegenbos“ im Centrum ausweichen. Ein Anruf ergibt, dass nur noch ein Platz für eine Nacht frei ist, und den können sie nicht lange reservieren. Den Streß, nach einer Nacht schon wieder umziehen zu müssen, tun wir uns nicht an und so wird das Navi auf den Campingplatz „Het Amsterdamse Bos“ in Amstelveen programmiert. Dann kann man weitersehen.
Um 8 erst mal zu Aldi, Telefonkarten und Wasser kaufen. In Bad Camberg wieder auf die A3. Es regnet!
11:14 Uhr: Köln ist ein einziger Stau (auch Ausweichrouten). Mittag am Rasthof Hünxe um 12:25.
Holland begrüßt uns bei 8 Grad mit Windmühle, Sonnenschein und Regengüssen.

Ankunft im Het Amsterdamse Bos um 15:08 bei km 25429, 10 Grad und Sonne. Das Einchecken ist absolut problemlos. Er will nur einen Führerschein oder etwas Ähnliches, dann sind wir uns selbst überlassen. Der Platz ist geräumig und gut angelegt. Freie Stellplatzwahl! Die Sanitärkabine ist älter und abgenutzt, aber funktionell und sauber.
Duschen kosten extra (nicht für mich). Das kostenlose WLAN funktioniert auf Anhieb, ist aber nicht stabil. An der Rezeption vorne läuft es einwandfrei. Auch Gertruds Huawei hat besseren Empfang als meine Gurken.
Nach Kaffee und Keksen haben wir zwar noch Hunger, aber keinen Bock auf Kochen. Wir fahren nach Amstelveen zu McDonald’s auf ein Angus-Menue. Um 18:45 Uhr sind wir gut gesättigt zurück. Ich richte mich im Bett ein, während Gertrud ihre Emails von Tom Hanks liest.

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