Mit dem Rad in die City

Die Nacht ist besser. Schlafen bis halb neun. Frühstück, Toilette. Das Wetter ist schön, darum wollen wir per Rad in die Stadt (15 km). Bis alles vorbereitet ist, ist es 11 Uhr und es regnet rundum. Scheiße!
Die Fahrräder stehen gepackt unter der Markise, wir können (wollen) also auch mit dem Auto nicht weg.
Trübsal blasen und TV-Schauen ist angesagt.
Die Regenwolken verziehen sich: jetzt oder nie! Gertrud ist skeptisch, aber ich will unbedingt. 15 km zum Coffeeshop Siberie. 5 km Wald, 5 km Vorstadt und 5 km Innenstadt – und die hat es in sich. Das Oregon führt uns bis zur Haustür.
Drinnen gibt es 2 Gramm CBD Compassion und zwei Schwarztee. Ein erster Versuch überzeugt nicht: kein Rauch, wenig Wirkung (etwas Entspannung).
Heimfahrt jetzt direkt durchs Zentrum. Wahnsinn, daß hier keine Totgefahrenen rumliegen. Landen wahrscheinlich alle in den Grachten.
Mein Gespann ist der Hingucker schlechthin, aber zu lang und unhandlich. Auch zum Rollstuhlfahren sieht es nicht besonders gut aus.
Bevor wir den Campingplatz erreichen, schauen wir noch zum Restaurant Silversant (vom Campingplatz-Besitzer empfohlen).

Urig, gemütlich, sehr freundlich. Kein Behinderten-WC. Klasse Steak und Schnitzel mit Salat und Pommes mit Majo.
Am Campingplatz Kaffeetrinken. Mittlerweile ist es 18:00 Uhr. Bis auf ein paar Regentropfen war alles gut.

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