Los geht’s

Um halb acht werden wir wach. Kaum im Rollstuhl merke ich, daß der heutige Tag nicht so gut wird wie der gestrige. Um 8:30 Uhr gibt es Frühstück im Gebäude nebenan. Peu a peu treffen die weiteren Teilnehmer ein. Um 10 Uhr versammeln sich alle in der Halle:
Thomas und Thorsten von rehability, Gertrud und ich, Andrea, Renate, Ingrid mit Josef, ihre Freundin Anne, Wolfgang und Heinz, Klaus, Georg und Eric.

Nach einer Vorstellungsrunde machen wir erste Fahrübungen:
Geradeaus vorwärts mit langen und kurzen Schwüngen, das selbe rückwärts, Bremsen vorwärts, rückwärts. Bogen rückwärts durch Gewichtsverlagerung, lenken durch Gewichtsverlagerung.
Zum Abschluss spielen wir noch „Roméo und Julia“.
Um 12 gibt es Mittagessen, dann ist Ruhe bis drei. Diese Ruhestunden sind sehr wertvoll.
Von 15 bis 18 Uhr ist der 2. Teil geplant.
„Schwarzer Mann“ gespielt, dann Kippeln und Parcours-Training. Rampen, Stufen rückwärts. Jeder wird nach seinem Stand gefordert und gefördert. Ich steige auf den Argon um, weil der Easy 300 einfach zuuu passiv ist, viel zu lang und das Gewicht der vorgelagerten Fußstützen macht das Kippeln fast unmöglich.
Abendessen ist um 18 Uhr, dann gehen wir auf’s Zimmer. Ich bin total geschafft und habe starke Schmerzen. Meine Füße sind so fett, wie zu besten Zeiten.
Ich baue mir den Argon nach Thomas‘ Empfehlungen um, hinten 2cm tiefer, Räder 1,5 cm nach vorne, Gertrud geht ein Stündchen zum geselligen Zusammensein ins Kaminzimmer. Um etwa halb zehn schlafe ich ein.

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